Ausbildung

Lu Jong – tibetisches Heilyoga Lehrerausbildung

Im Sommer 2002 reiste ich nach Simla, am Fusse des Himalaya in Nordindien – einer Einladung vom Tulku Lama Lobsang folgend – um die bis dahin sehr geheim gehaltenen Körperübungen zu erlernen. Ich beobachtete, wie er als ein hochgeschätzter Arzt den Patienten nicht nur tibetische Medizin-Pillen gab, sondern auch spezielle Körperübungen zeigte um bestimmte Krankheiten zu heilen.

Mit der Veröffentlichung seines Buches „Lu Jong“ im Jahre 2003 im O.W. Barth Verlag und durch zahlreiche Lehrtätigkeiten im Westen machte er die älteste Bewegungslehre der Tibeter im Westen bekannt. Um die heilsamen Körperübungen möglichst vielen Menschen im Westen zugänglich zu machen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Weisheitskultur Tibets zu leisten, brauchen wir Lehrer, die dieses Heilyoga weiter geben. Diese Lehrerausbildung ist besonders geeignet für diejenigen Personen, die schon lange selber Lu Jong praktizieren und auch für diejenigen, die eine heiltherapeutische Tätigkeit ausüben, Yoga unterrichten oder massieren etc.

Die 14-tägige Lehrausbildung ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung und Vertiefung in die tibetische Heilslehre. Lu Jong ist ein spiritueller Lebensweg, der viele neue innere Wege, die man bisher nicht gekannt hat, eröffnen kann. Auch wenn man später die Körperübungen nicht unterrichten möchte, ist die Ausbildung in der heutigen Zeit, wo Menschen nach körperlicher und emotionaler Veränderung suchen, von grossem Nutzen.

Voraussetzung:

Für diese Ausbildung braucht man weder Gelenkigkeit noch Yogaerfahrung. Wichtig ist Hingabe und Freude daran, die Körperübungen zu erlernen und sie zu praktizieren. Personen, die regelmässig meditieren oder Meditationen leiten, können die kraftvollen Übungen in die Meditationen einbauen und so die Wirkung gegenseitig verstärken. Für Yogalehrende können die Lu Jong Übungen inspirierend sein, da sie bis heute sehr authentisch mündlich weitergegeben werden und spirituelle Kraft in den Asanas verleihen. Kum Nye Massage-Therapeuten und Tsalung Handheilung Praktizierenden erleben den energetischen und meditativen Aspekt von Lu Jong: Es bewirkt eine gesteigerte Lung-Energie in den Händen.

Ausbildungsleiter: 

Loten Dahortsang, 1968 in Tibet geboren. Seit 1982 im Klösterlichen www.tibet-institut.ch  von den bedeutendsten Lehrern ausgebildet. Er lehrt Buddhismus und Meditation im Kloster Rikon und in buddhistischen Zentren in Europa. Er ist ein bekannter Lehrer für tibetische Yoga und Meditation. Das Buch vom O.W.Barth „Lu Jong – Körperübungen der Mönche in den Bergen,“ von Tulku Lama Lobsang wurde von ihm konzipiert und übersetzt.

 
Fragen und Anmeldung:  

Loten Dahortsang   +41 79 345 61 25  

lotendahortsang@gmail.com

www.lotendahortsang.ch

Kum Nye Massage Ausbildung

Die Tibetische Heilmassage Kum Nye ist ein vollständiges Therapiesystem, welches auf dem uralten Wissen von den Druckpunkten, der Akupressur und den Meridianen basiert. Diese besondere Lehre wurde durch mündliche Überlieferungen weitergegeben, welche bis zu Padmasambhava (8. Jahrhundert) zurückgehen. Um die Wirkung der Lu Jong Übungen tiefergehend zu unterstützen lernen wir, durch Berührung und Druck auf gewisse Stellen des Körpers den Energiefluss und die Körperflüssigkeiten zu stimulieren.

Ausbildungsort: www.stellamatutina-bildungshaus.ch admin2@stellamatutina-bildungshaus.ch Anmeldung-Kurs und Info: 079 3456125 lotendahortsang@gmail.com An der Ausbildung kann jede ohne Vorkenntnis teilnehmen. Es ist kein problem, wenn man ein Wochenende nicht kommen kann. das fehlende Wochenende wird bei der nächsten Ausbildung ergänzt. Sehr gut geeignet für Yoga und Lu Jong Praktizierende

Zertifikats-Ausbildung «Tibetan Spiritual Coaching 1»

 

Ausgangslage

In der heutigen Zeit richten die Menschen ihren Blick stets nach aussen und vernachlässigen dabei den inneren spirituellen Aspekt des menschlichen Lebens. Dies führt zur Orientierungslosigkeit und zur Unfähigkeit, das Wesentliche im Leben zu erkennen. Spirituelle Anliegen äussern sich oft in der Frage nach dem Sinn und der Bedeutung des Erlebten und Erlittenen. Bardo Thödol, das Tibetische Buch vom Leben und Sterben, gibt uns dazu wertvolle Antworten.C.G. Jung schreibt im psychologischen Kommentar zum Totenbuch: «Wir haben im Westen nichts, das wir irgendwie mit dem Bardo Thödol vergleichen könnten, mit Ausnahme gewisser geheimen Schriften, welche aber für das grosse Publikum und die allgemeine Wissenschaft nicht in Betracht kommen.»Das Tibetische Totenbuch ist nicht nur ein Begleitbuch für die Sterbenden, sondern vor allem für die Lebenden. Denn erst wer den Tod versteht, versteht auch das Leben.

Meine Erfahrung

Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr meine Meister im Kloster Rikon als Übersetzer und Schüler begleitet. Die Äbte gehörten zu den bedeutendsten tibetischen Meistern, die im Westen gelebt haben. Regelmässig kamen Tibeter und Menschen aus dem Westen mit Fragen zum Umgang mit dem Sterben, Verlust von Nahestehenden, Trennung und Schicksalsschlägen, Krankheit. Sie stellten Fragen wie: Warum habe ich diese Krankheit? Warum muss mir das passieren? Warum gibt es Leid und Schmerz? Hoffnungslosigkeit und Selbstzweifel? Ich habe früher viele Jahre Weiterbildungen in der anthroposophischen Klinik Arlesheim bei Dornach über den Umgang mit dem Sterben und Tod aus buddhistischer Sicht geleitet und Diskussionen in der «Sternstunde Philosophie» im Schweizer Fernsehen SRF über Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht geführt und merkte, wie gross das Interesse der Menschen an diesem Thema ist.

Was wir lernen

Aus den Weisheitslehren des Tibetischen Totenbuches lernen wir, schwierige Momente ganz neu zu bewältigen, und daraus guten Nutzen zu ziehen. Antworten auf die Fragen zu finden, die helfen, den eigenen Weg zu finden und auch im Leid Schönheit und Dankbarkeit zu sehen. In der Ausbildung lernen wir, den Betroffenen spirituelle Hilfe bei der persönlichen Reflexion und Sinnsuche zu leisten. Ebenso das Erstellen einer individuellen Meditationspraxis und eines Mindtrainings, um die eigene Wahrnehmung und die Heilung zu unterstützen. Wir lernen und praktizieren heilsame Meditationsübungen, spirituelle Begleitung und mitfühlende Präsenz in Zeiten von Krankheit und Krisen. Es kann sich ein liebevoller Kontakt zum eigenen Potential entwickeln und darüber hinaus eine Bewusstheit für die heilenden Quellen der Spiritualität.

Diese Ausbildung ist geeignet für Psychotherapeuten, Meditations- und Yogalehrende, Therapeuten aller Art, Menschen in Gesundheits- und Pflegeberufen, aber auch für Leute, die die Weisheitslehren des Totenbuches einfach genauer kennenlernen und Mitmenschen beraten und sie begleiten wollen.

Ausbildungsleiter

Loten Dahortsang, 1968 in Tibet geboren. Seit 1982 im Klösterlichen Tibet-Institut von den bedeutendsten Lehrern ausgebildet. Er lehrt Buddhismus und Meditation im Kloster Rikon und in buddhistischen Zentren in Europa. Weitere Infos unter www.lotendahortsang.ch

Die Ausbildung umfasst 3 Module (insgesamt 60 Stunden).

Modul 1

Grundlagen von «Spiritual Coaching»

  • Existentielle Bedeutung der Spiritualität
  • Die spirituelle Dimension des menschlichen Lebens
  • Existenz und Sinnfragen
  • Reflexion der eigenen Position im spirituellen Feld
  • Leid und Leiden als Ausdruck spiritueller Bedürfnisse, Zugänge und Begleitung
Modul 2

Den spirituellen Aspekt des menschlichen Lebens erkennen  

  • Evolution, Karma und Wiedergeburt
  • Vergänglichkeit, Reflexion und Wandel
  • Dieses Leben: Der natürliche Bardo
  • Bardos und andere Wirklichkeiten
  • Der spirituelle Pfad
Modul 3

Die Weisheitslehren für den Sterbenden

  • Spirituelle Hilfe für Sterbende
  • Die Praktiken für den Zeitpunkt des Todes
  • Die Nahtod-Erfahrung – die Begegnung mit dem Klaren Licht  
  • Der Bardo des Werdens
  • Hilfe nach dem Tod
Voraussetzungen:

Es sind keine Vorkenntnisse nötig

Fragen und Anmeldung:  

Loten Dahortsang   +41 79 345 61 25  

lotendahortsang@gmail.com

www.lotendahortsang.ch

Abschluss: 

Zertifikat «Tibetan Spiritual Coaching 1»

Ausbildung zum Achtsamkeits-Meditationsleiter mit Loten Dahortsang

Dank Jon Kabat-Zinn verbreitet sich die uralte Lehre der Achtsamkeitsmeditation im Westen sehr stark und viele Menschen interessieren sich dafür. Die Achtsamkeit wird definiert als eine besondere Form der Aufmerksamkeitslenkung, die bewusst, aber nicht wertend auf das Erleben des aktuellen Augenblicks gerichtet ist. Die bewusste Beobachtung gibt uns die Fähigkeit die verschiedene Realitäten und perspektiven einer Tatsache zu untersuchen. Im Alltag betrachten wir die Dinge oft durch die Filter der Gier, Wut und Ego. In der Achtsamkeitsmeditation ist unser Herz voller Liebe und Weisheit, frei von Gier und Abneigung. Wenn wir im Alltag negative Gedanken und Gefühle haben, sind wir darin gefangen. deine Gedanken drehen immer um die selbe Sache, und du denkst das ist die Wahrheit, was dein Geist geschaffen hat. Du hast keinen Abstand zu deinen Gedanken. Du bist darin gefangen. In der Achtsamkeitsmeditation schaffst du eine andere Dimension und Sichtweise. Du versuchst das Problem gar nicht in konventioneller Art zu lösen oder zu beseitigen. Du lernst Abstand zu nehmen von deinen Gedanken. Unser geist ist wie ein Ozean unendlich weit und offen, unsere Gedanken sind wie die wellen des Ozeans. Wie das Ozean völlig unbeeindruckt von den Wellen bleibt so verweilt unser Geist in der Offenheit und Stille. 

Achtsamkeitsmeditation ist eine wichtige Hilfe bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen und vor allem im Bereich der Prävention und im Umgang mit Stress im privaten und beruflichen Leben. Wir lernen in der Ausbildung die klassischen Formen der Achtsamkeitsmeditation, Satipatthana. Die vier Grundlagen der Achtsamkeit: Die Körperbetrachtung, die Gefühlsbetrachtung, die Gedankenbetrachtung, die Betrachtung der Sinneswahrnehmungen. 

Nach der Zertifizierung ist man fähig die Achtsamkeitsmeditation selbstständig zu leiten

Ausbildung zum Meditationsleiter im Rahmen der
Erwachsenenbildung im Klösterlichen Tibet-Institut Rikon

 

Inhalt: Theorie und Praxis der Meditation, Die Etymologie der Meditation, Meditation und Gesundheit, Meditation und Psyche, Religion und Spiritualität, Meditation im Theravada, Mahayana und Tantrayana, Shamatha und Vipassana Meditation, Die Traum und Schlaf Praxis, Mantra Meditation…  

Fragen und Anmeldung:  

Loten Dahortsang   +41 79 345 61 25  

lotendahortsang@gmail.com

www.lotendahortsang.ch